Desinfektionsgerät Hyromat

Desinfizierende Aufbereitung im Hyromat

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Hygiene

Infektionsprävention: für Matratzen bisher eingeschränkt

 

In Krankenhäusern und Altenheimen kommen in der Regel für Patientenbetten handelsübliche Matratzen, in der Mehrzahl Schaumstoffmatratzen zum Einsatz.

Kombiniert werden die Matratzen wegen ihrer eingeschränkten hygienischen Eigenschaften – nicht flüssigkeitsdicht, nicht dampfdurchlässig, nicht waschbar – mit Matratzenschutzbezügen, meist aus Latex oder Polyester. Diese materielle Kompensation erweist sich als unzureichend: die mögliche manuelle Wischdesinfektion ist unsicher, unkontrollierbar und zeitaufwendig. Zudem ist der Komfort mangelhaft. Die Folgen sind: Wundliegen, Schwitzen und Störgeräusche bei Bewegungen.

 

Infektionsrisiken: bei Matratzen nicht hoch genug einzuschätzen

 

Hygienisch nicht sicher aufbereitbare Matratzen sind nicht ausreichend vor der Penetration durch Mikroorganismen und Viren geschützt. Vor allem, da die Möglichkeiten zur Bildung von Infektionsherden vielfältig sind:

 

  • Detritus und Flüssigkeiten: Bedingt durch Schweiß, Inkontinenz, Wundsekrete des Patienten sowie pflegerische und/oder therapeutische Maßnahmen
  • Keimvermehrung und Ansiedelung von Parasiten: Folgen intensiver Nutzung (bis zu 24 Stunden täglich) und längere Verweildauer (über mehrere Tage)
  • Mögliche Erregerübertragung verursacht durch Bett-Neubelegung / innerbetrieblicher Transport

    Matratzen: sichere Qualität ist mehr als gefragt

     

    Herkömmliche Matratzen erfüllen in Ihrer Funktion als direkte Kontaktfläche zum Patienten nicht die Anforderungen eines Medizinprodukts.

     

    Ein unkalkulierbares Risiko, besonders wenn man die Ausbreitung der „Neuen Seuchen” wie MRSA, Norovirus, Clostridium difficile und H1N1 (Schweinegrippe, Vogelgrippe) über Matratzen bedenkt, wie sie bereits aus zahlreichen Fachpublikationen ersichtlich sind.

     

    MRSA

     

    • 50% der Bettwäsche kontaminiert
      (Boyce et al.,Infect Control Hosp Epidemiol., 622-627, 1997)
    • 43% bis 52%
      (Sexton et al., J Hosp. Infect. 187-194, 2006)
    • Matratze besiedelt : 52% (1. Woche), 71% (4. Woche)
      (Sexton et al., J Hosp. Infect. 187-194, 2006)
    • 380 KBE/100cm2 Wäsche
      (Oie et al., Jpn. I. Infect. Dis., 367-369, 2007)
    • Epidemische MRSA aus Matratze
      (Rahman, Postgrad. Med., 3:126-129, 1993)
    • Matratzen als Reservoir für epidemischen MRSA
      (Ndawula & Brown, Lancet 1991; 337(8739): 488

    Pseudomonas aeruginosa

     

    • 25% der Wäsche mit epidemischen Stamm (bei CF)
      (Panagea et al., J. Hops. Infect., 102-107, 2005)
    • Infektionen durch Matratzen auf einer Verbrennungseinheit
      (Fujita et al. Br Med J 283(6285): 219-20, 1981)
    • Infektion aus Matratze
      (Robertson et al., Brit. Med. J., 831-832, 1980)
      (Fujita et al., Br. Med. J.283: 219-220, 1981)

    Multiresistenter Enterobacter cloacae

     

    • Ausbruch mit 12 Infektionen und 3 Kolonisationen
      Ursache: Matratzenkerne, Matratzen optisch einwandfrei
      10 Matratzenkerne kontaminiert, Stämme identisch mit Patientenstämmen
      (Van der Mee-Marquet et al., Crit. Care, 10: 405-406, 2006)

    Acinetobacter-Infektionen aus Matratze

     

    • Epidemischer Ausbruch bei Verbrennungspatienten
      (Sherertz & Sullivan, J. Infect. Dis., 151: 252-258, 1985)

    Multiresistente Salmonella wien

     

    • Nosokomialer Ausbruch akuter Gastroenteritis in einer Neugeborenen-Intensivstation
      (Hammami , Eur J Clin Microbiol Infect Dis 10(8):641-6, 1991)

    Salmonella worthington

     

    • Ausbruch mit Meningitis und Septikaemie
      (Ayyagari et al. Indian J Med Res 91:15-7, 1990)